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OEKOBILANZ VON KUNSTSTOFF-TASCHEN

Die Umweltbelastung, die Plastiksäcke verursachen, ist kleiner, als es scheint. Die in der Schweiz verwendeten Plastiksäcke und Tragtaschen machen nur ein halbes Prozent des Kunststoffverbrauchs aus. Statt offener Deponien gibt es in der Schweiz funktionierende Entsorgungssysteme. Damit werden Kunststoffabfälle bis zu 99% wiederverwertet oder sind willkommene Energiespender in Kehrichtverbrennungsanlagen, wobei der Heizwert von Polyethylen rund 6,5 Mal höher ist als der von Papier. Damit werden zudem die bei der Produktion anfallenden Energiekosten mehr als wettgemacht, nicht zuletzt weil der Verbrauch von Erdöl für die PE-Herstellung nur knapp 1,5% beträgt.

Selbst die EMPA (Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) folgert in ihrem Bericht, dass selbst die zehnfache Nutzung einer Stofftasche keine bessere ökologische Belastung zeigt als Plastiktaschen die sogar bei einmaligem Gebrauch die mit Abstand umweltfreundlichste Alternative bieten.

Biologisch abbaubare Beutel

In einer Ökobilanzstudie wurde ein Knotenbeutel aus Kunststoff mit einem solchen aus Biokunststoff verglichen. Dabei weist der herkömmliche Kunststoffbeutel gegenüber dem biologisch abbaubaren Beutel eine geringere Umweltbelastung auf. Denn für den biologisch abbaubaren Beutel werden nachwachsende Rohstoffe zum Teil umweltbelastend angebaut, z.B. durch intensive Landwirtschaft, Monokulturen und den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen. Zudem wirken sich auch die grössere Dicke und der somit höhere Materialverbrauch negativ auf die Ökobilanz der Tragtasche aus Biokunststoff aus. Problematisch ist weiter, dass biologisch abbaubare Materialien zum Teil die Nahrungsmittelproduktion konkurrenzieren. So werden Biokunststoffe z.B. aus Mais, Kartoffeln oder Soja gewonnen, die für viele Menschen eine wichtige Nahrungsgrundlage sind.

Papiertaschen

Je nach Verwendungszweck sind Tragtaschen aus Papier keine relevante Alternative zu Plastiksäcken. Sie schneiden bei einmaligem Gebrauch in der Ökobilanz bis zu viermal schlechter ab als die leichteren Plastiksäcke, die z.B. als Verpackung für frisches Obst und Gemüse im Offenverkauf nicht wegzudenken sind. Dafür gibt es folgende Gründe: Bei der Herstellung des Zellstoffs für die Papierproduktion wird viel Wasser verbraucht. Papiertüten müssen zudem dicker sein als Plastiksäcke, damit sie das Gewicht des Inhalts aushalten. Dadurch ist die Tragtasche aus Papier materialintensiver.

Mehrweg-Tragtaschen

Eine kostengünstige und zudem ökologisch sinnvolle Alternative zu Papiertaschen sind Mehrwegtragetaschen, welche aus diversen Materialien wie recycelten PET-Flaschen, PP Woven- oder Non Woven hergestellt werden. Diese Taschen sind sehr robust und vielseitig einsetzbar, was ihre Lebensdauer um ein Vielfaches erhöht.

Die MP Multipack AG ist Marktführer im Bereich der Mehrwegtaschen. Nehmen Sie mit uns unverbindlich Kontakt (Link) auf für weitere Informationen oder besuchen Sie die Sparte Werbeträger (Link) auf unserer Website.




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